mit weißen Keshi-Perlen
3 weiße Keshi-Perlen, barock, ca. 7-16mm
aufgereiht auf 49-strängigem Juweliedraht (knickstabil)
mit Magnetverschluss
Gesamtlänge ca. 43cm
Auf Wunsch fertige ich Ihnen gerne passende Ohrringe und/oder ein passendes Armband !!!
Keshiperlen (oder auch Mohnsamenperlen genannt) entstehen rein zufällig in einer Zuchtperlenmuschel und sind neben den Saatperlen die kleinsten aller Perlen.
Sie entstehen oft, wenn die Perlenmuschel das Implantat abstößt, bevor die Zucht beendet ist. Das Mantelgewebe der Perlauster öffnet sich und es entstehen Perlensäckchen ohne den zuvor implantierten Kern. Diese Perlensäckchen wachsen dann schließlich zu vollwertigen Keshiperlen heran. Daneben können Keshiperlen auch entstehen, wenn durch eine Verletzung fremdes Mantelgewebe einer Perlmuschel eingeschwemmt wird. Es reichen winzige Mengen an fremdem Gewebe aus, um diesen Perlen-Wachstumsprozess zu initiieren. Nicht viel anders wird schließlich auch eine „echte“ Zuchtperle produziert. Keshiperlen sind also, wie die meisten Süßwasserzuchtperlen auch, kernlose Perlen, da sich kein Implantat mehr im Inneren befindet. Sie sind somit weder richtige Zuchtperlen noch richtige Naturperlen. Man kann Keshiperlen also eher als Zwitter in der Welt der Perlen bezeichnen. Keshiperlen bestehen zu 100% aus reiner Perlsubstanz. Der Lüster dieser Perlen ist daher oft atemberaubend. Eine gute Keshiperle steht daher im Lüster einer Salzwasserzuchtperle in nichts nach. Keshiperlen können zwar in allen Zuchtperlmuscheln vorkommen, jedoch sollen nach den gemmologischen Richtlinien nur die aus dem Salzwasser stammenden Keshis auch so benannt werden. Diese Vorschrift hält jedoch die Chinesischen Perlenzüchter nicht davon ab, auch die aus den Süßwassermuscheln „zufällig“ entstanden Perlen als Keshis zu bezeichnen. Daher werden Sie, wenn Sie im Internet nach Keshiperlen suchen, zumeist im Süßwasser gewachsene Keshiperlen finden. Diese Süßwasser Keshiperlen müssen dann auch nicht unbedingt klein sein, sondern können recht große Dimensionen annehmen. Mit der gemmologisch korrekten Benennung nehmen es diese großen Süßwasser Keshiperlen also nicht so genau. Sie zählen trotzdem zu den schönsten Perlen, denn der Lüster ist meist sehr intensiv und hochwertig.

























Bewertungen
Es gibt noch keine Bewertungen.