Denn eine über 100 Jahre alte Form zur Herstellung der Weihnachtsdeko ist im Besitz eines oberfränkischen Glasbläsers.
Der Anlass für diesen Brauch war allerdings ein eher Trauriger: Arme Eltern hatten oft nicht die Möglichkeit, jedem der meist zahlreichen Kinder ein Geschenk unter den Baum zu legen. Deshalb versteckten sie eine eingelegte Gurke im Baum. Das Kind, das sie als erstes entdeckte, ohne dabei den Baum zu berühren, bekam das Geschenk.
Aber warum ausgerechnet eine Gurke? Das ist einfach zu beantworten: Zum einen ist die Gurke ein Dauergemüse. In Salz oder Essig eingelegt ist sie somit immer verfügbar. Zum anderen handelt es sich um ein billiges Gemüse, das zu dieser Zeit auch gerne in der Weihnachtszeit gegessen wurde.
Offensichtlich geriet der Brauch bei uns in Vergessenheit, doch inzwischen findet man immer öfter Gürkchen aus Glas zwischen dem üblichen Christbaumschmuck.
Glasblasen kann ich nicht, dafür aber häkeln. Außerdem finde ich die Glasgürkchen eher langweilig. Deshalb stattete ich meine Exemplare noch mit einem lustigen Gesicht und einer Schleife aus.
Die Gürkchen sind aus hochwertiger Baumwolle gehäkelt und ohne Aufhängeschlaufe ca. 7,5 cm hoch. Es gibt sie in einem helleren und einem dunkleren Grün.

















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